Fehlerquelle Stellenanzeige – Diese Tipps sollten Sie beachten

Fehlerquelle Stellenanzeige – Diese Tipps sollten Sie beachten

Stellenanzeige schalten, Bewerbungen erhalten. Das ist die Wunschvorstellung vieler Unternehmen. Doch leider sieht die Realität anders aus. Im Schnitt ist eine Stelle in Deutschland 95 Tage vakant. Neben der Employer Brand, dem allgemeinen Ruf des Unternehmens und der Stelle an sich, spielt die Stellenanzeige eine wichtige Rolle, ob und wie viele Bewerbungen im Unternehmen eingehen. Doch wie sieht die perfekte Stellenanzeige aus? Worauf sollten Unternehmen bei der Erstellung achten? Wir geben Tipps!

Wichtig ist, dass eine perfekte Stellenanzeige für jedes Unternehmen und jede Position anders aussieht. Es gibt kein Patentrezept, wie eine perfekte Anzeige geschaltet werden kann. Wichtig zu wissen ist, dass Stellenanzeigen heutzutage nicht mehr nur auf Jobplattformen oder in Zeitungen gelesen werden. Social-Media, die eigene Karriereseite sowie Apps, mobile Websites oder Foren werden ebenfalls während des Bewerbungsprozesses von Kandidaten verwendet. Deshalb ist eine Stellenanzeige eine Multi-Channel Anzeige. Dazu weiter unten mehr.

Wie muss eine Stellenanzeige aussehen?

Der Inhalt:
Jede Anzeige sollte sowohl inhaltlich als auch optisch auf die jeweilige Position zugeschnitten sein. Starten Sie mit einer guten und ansprechenden Headline. Hier sind besonders der Jobtitel, Fachausbildungen oder Qualifikationsmerkmale hervorzuheben, da dies die erste Headline ist, was bei Jobbörsen angezeigt wird. Bei der Jobsbezeichnung sollte besonders darauf geachtet werden, dass keine Fantasienamen (Technik-Rockstar,…) verwendet werden. Eine genaue Bezeichnung führt zum Klick und zum Lesen. Eine möglichst genaue Jobbezeichnung ist zudem positiv, um auch bei Suchmaschinen besser gefunden zu werden.

Möglichst viele Informationen über das Unternehmen und die Position selbst geben? Das denken viele, ist aber nicht so. Zwar sollten die wichtigsten Punkte über die Firma, die Position sowie die Anforderungen aufgeführt sein, jedoch ist weniger oftmals mehr. Viele Bewerber hören bei zu großen Informationsmengen das lesen auf. Deshalb die Konzentration auf das Wesentliche richten. Ebenso ist Storytelling von besonderer Bedeutung. Erzählen Sie eine Geschichte. Eine möglichst praxisnahe Beschreibung der Position erzeugt Emotionen, macht die ausgeschriebene Position erlebbarer und sorgt zugleich für bessere Lesbarkeit und Glaubwürdigkeit.

Bei der Texterstellung sollte unbedingt auf die textlichen Formulierungen geachtet werden, um nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen. Vorsicht vor Diskriminierung! Schreiben Sie deshalb die Texte geschlechtsneutral.

Visuelle Umsetzung
Wer denkt, gute Texte genügen, der irrt. Gerade Bilder oder Videos sind Eyecatcher. Bilder vermitteln innerhalb weniger Sekunden Informationen, für die sonst ein komplizierter Text notwendig wäre. Mithilfe von visuellen Akzenten lassen sich Geschichten leichter erzählen und sorgen zudem für ein ansprechendes Design. Sehr gut passen hier Bilder aus dem Unternehmen, Arbeitgeber-Videos oder Logos. Allerdings sollten Sie auch hier die Anzeige nicht überladen.

Was ist sonst noch wichtig?
Wie bereits erwähnt, werden Stellenanzeigen immer häufiger über mobile Endgeräte aufgerufen. Gerade deshalb sollten Anzeigen für alle Geräte optimiert sein. Dies sorgt für eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit und motiviert zu reagieren. Um hier für eine leichtere Lesbarkeit der Anzeige zu sorgen, sollte auf Fließtext verzichtet werden. Einfache und aussagekräftige Stichpunkte reichen hier aus.

Ein weiterer Punkt ist die Suchmaschinenoptimierung. Um gefunden zu werden, sollte die Anzeige für Suchmaschinen optimiert sein. Das heißt, verwenden Sie möglichst häufig Keywords, die auch Ihre Bewerber bei einer Stellensuche eingeben würden. Ebenso sollte der Jobtitel nochmals im Textteil der Anzeige vorkommen.

Die Stellenanzeige ist fertig. Und nun? Alle Tipps helfen nicht, wenn die falschen Kanäle zur Verbreitung der Anzeige gewählt werden. Um die richtigen Kanäle auszuwählen sollten Sie genau wissen, auf welchen Kanälen Ihre Zielgruppe vertreten ist. Viele Portale bieten bereits einen Service für Multi-Postings an, um die Stellenanzeige auf mehreren Portalen gleichzeitig zu verbreiten. Dies ist besonders zu empfehlen, wenn Sie Ihre Zielgruppe nicht genau kennen. Um für zukünftige Anzeigen besser planen zu können, sollten Sie Daten auswerten. So erfahren Sie, über welche Kanäle besonders viele Bewerbungen kommen und ob diese qualitativ hochwertig sind.

Sie tun sich schwer bei der Besetzung von Stellen? Sie benötigen Hilfe bei der Erstellung von Stellenausschreibungen? Dann kontaktieren Sie uns.
Und übrigens, wir unterstützen Sie auch gerne dabei, die passenden Kandidaten für Ihr Unternehmen zu finden.