Der kleine Unterschied – Consumer Brand versus Employer Brand

Der kleine Unterschied – Consumer Brand versus Employer Brand

Branding hier, Branding da. Ein heutzutage ein vielgenutztes Wording. Viele Unternehmen verwenden es nach wie vor nur in Verbindung mit dem klassischen Kunden.
Consumer Branding eben. Dabei sollten Firmen verstärkt auf Employer Brandingsetzen, um auch in Zeiten des Fachkräftemangels genügend Fachpersonal zu finden.

Doch warum machen es so wenige?
Zu wenig Budget?
Zu wenig Zeit?
Zu wenig Erfahrung?

Wir erklären die Unterschiede zum Consumer Branding.

Die Zeiten, in denen massenhaft Bewerbungen in Unternehmen eingingen, sind längst vorbei. Mittelständische Unternehmen tun sich zunehmend schwieriger, geeignetes Fachpersonal zu finden. Heute müssen sich Unternehmen bei den Bewerbern bewerben.
Warum funktioniert es bei Markenprodukten, dass diese dauerhaft gekauft werden? Die Antwort lautet Branding. Consumer Brands stehen für Produkte die von der Öffentlichkeit gekauft werden. Also, warum nicht auch eine Arbeitnehmermarke kreieren. Employer Branding heißt das Lösungswort.

Employer Branding bezieht sich auf die aktuellen Mitarbeiter sowie auf potentielle Kandidaten und muss somit nach Innen und nach Außen betrieben werden. Die Funktionsweisen beider Branding-Methoden sind identisch.
Durch gezielte Aktionen soll die Marke bei den Zielgruppen bekannter und attraktiver gemacht und die Markenloyalität der Menschen erhöht werden. Der größte Unterschied zwischen beiden Branding-Arten ist die Frage, wen man erreichen möchte. Während Consumer Branding an die breite Masse geht, soll Employer Branding speziell die aktuellen Arbeitnehmer sowie potentiell geeignete Kandidaten erreichen.

Weitere Unterschiede zwischen den beiden Methoden bestehen bei den Kommunikationskanälen, bei der Kommunikationssprache sowie bei der Zielsetzung. Während Consumer Branding auf Kommunikationskanälen vertreten ist, die eine möglichst große Reichweite ermöglichen (Social Media, TV, …), bedienen Employer Branding Maßnahmen überwiegend spezifische Kanäle wie die eigene Karriereseite, Business-Netzwerke, Fachzeitschriften, Stellenanzeigen sowie Jobportale. Die sprachliche Gestaltung ist ebenso verschieden. Consumer Branding setzt auf Werbesprache. Employer Branding hingegen soll persönlich und authentisch wirken. Eine persönliche Sprache, die das Arbeiten im Unternehmen wiederspiegelt, ist hier von Vorteil.

Die Ziele sind ebenfalls unterschiedlich. Consumer Branding hat als Hauptziel selbstverständlich die Kundengenerierung, Absatzsteigerung sowie die Steigerung des Markenbewusstseins. Im Fokus des Employer Branding liegt die Rekrutierung sowie die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Doch was beinhaltet eine gute Employer Branding Strategie?
Wichtig dabei ist, die Identitätsmerkmale und Werte des Unternehmens zu zeigen.
Was zeichnet das Unternehmen aus?
Welche Stärken bietet es als Arbeitgeber?
Welche Leistungen bietet es für Arbeitnehmer?
Was bietet das Unternehmen, was andere nicht bieten?

Um eine funktionierende Employer Branding Strategie entwickeln zu können, müssen Unternehmen die eigenen Schwächen und Stärken erkennen.
Diese können anschließend genutzt werden, um Alleinstellungsmerkmale, sogenannte USP’s, zu erarbeiten. Diese Alleinstellungsmerkmale zeichnen Unternehmen aus und ermöglichen es, sich von der Konkurrenz abzuheben.
Die langfristige Folge einer gut funktionierenden Employer Branding Strategie ist, dass Mitarbeiter dem Unternehmen treu bleiben. Außerdem steigert sich das Bewerbungsaufkommen und bestenfalls auch schon mit potentiell geeigneten Kandidaten.

Sie bekommen nur wenige und unpassende Bewerbungen. Ihre Fluktuationsrate wird nach und nach höher? Deshalb überlegen Sie eine Employer Branding Strategie zu planen und umzusetzen? Dabei unterstützen wir Sie gerne.

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